Entwicklungspartnerschaften mit dem privaten Sektor

(Strategische Zusammenarbeit)

Entwicklungspartnerschaften mit dem Privatsektor sind Projekte, in denen private Unternehmen und Entwicklungsorganisationen ihre Arbeit und Kompetenzen in Entwicklungs- und Schwellenländern gemeinsam koordinieren. Hiermit treiben sie Entwicklung voran und ermöglichen eine nachhaltige Verbesserung der Lebensstandards. Die Partner teilen sowohl Verantwortungsbereiche, Kosten und Risiken. Im develoPPP.de-Programm arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit privaten Unternehmen zusammen und geht Entwicklungspartnerschaften ein, die sowohl wirtschaftliche als auch entwicklungspolitische Ziele verfolgen.

Strategische Allianzen gehen einen Schritt weiter

GIZ bildet strategische Allianzen mit deutschen und europäischen Unternehmen, um Projekte anzustoßen, die eine besonders weitreichende Wirkung haben. Sie haben zumeist eine internationale Ausrichtung, ihre Schwerpunkte haben Relevanz für einen gesamten Sektor und sie bringen globale Player von Handel und Industrie, Regierung und NGOs sowie weitere nationale und internationale Organisationen zusammen.

Allgemeine Kriterien

Sämtliche Entwicklungspartnerschaften müssen zunächst bestimmte allgemeine Kriterien bestimmen: - das Projekt ist mit den entwicklungspolitischen Zielvorgaben und Vorstellungen der deutschen Regierung vereinbar, - die Kooperation befähigt beide Partner ihre jeweiligen Ziele schneller, effizienter und kosteneffektiver zu erreichen, - das Projekt darf keinen Wettbewerb einschränken, - das Unternehmen muss sich mit mindestens 50% an den Gesamtkosten beteiligen, - der private Partner kann keine Entwicklungspartnerschaft ohne den öffentlichen Partner realisieren und die Aktivitäten dürfen nicht rechtlich angeordnet sein. Während Entwicklungspartnerschaften maximal eine öffentliche Finanzierung von bis zu 200,000 Euro erhalten können, sind Strategische Allianzen auf ein Volumen von 750,000 Euro begrenzt. Bis zu 50% von dieser Summe können hierbei von öffentlichen Mitteln stammen.

Ansprechpartner

Chioma Nwagboso
BDSU Consultant/GIZ
DGIC International Services
nwagboso(at)lagos-ahk.de
+234 1 2700746 Ext: 104